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ALLGEMEINE INFORMATIONEN

Allgemeine Informationen zu Aufbau und Gestaltung der Informatikausbildung an der Berufsbildungsschule Winterthur.

Reglement des Mittelschul- und Berufsbildungsamts
Die Voraussetzungen über den Vollzug der beruflichen Grundbildung Informatikerin/Informatiker sind im Dokument "Vollzugsregelment Berufliche Grundbildung Informatik" erläutert. 

Jahresaufteilung
In der Informatik werden die meisten Fächer in Form von Modulen unterrichtet. Ein Modul umfasst typischerweise 40 Lektion, einzelne Module dauern aber nur 20 oder aber 60 oder gar 80 Lektionen. In den Modulplänen ist ersichtlich, wann welches Modul mit welcher Länge geplant ist. Durch diese modulare Aufteilung kann es sein, dass alle 5 Wochen ein oder mehrere Module wechseln. Damit können auch die Lehrpersonen wechseln. Dies wiederum wirkt sich auf den Stundenplan aus. Deshalb ist das Schuljahr in 8 Blöcke zu je ca. 5 Wochen aufgteilt. Die Blockeinteilung ist unter Stundenplan zu finden. Damit geht einher, dass der Stundenplan ebenfalls alle 5 Wochen wechseln kann, und zwar auch bei Klassen, die eigentlich keinen Modulwechsel haben.

Klassenzuteilung
Die Klassenzuteilung erfolgt  durch die Schule. Wünsche der Lehrbetriebe werden - sofern es technisch möglich und pädagogisch sinnvoll ist, berücksüchtigt. Die Randbedingungen sind aber vielfälltig, weshalb wir oft nicht allen Wünschen gerecht werden können.

Alle Lernende sind zwei Klassen zugeteilt, einer Fachklasse (z.B. 5IA10a) und einer ABK Klasse (allgemeine Berufskenntnisse) (z.B. 5II10a) bzw. einer BMS Klasse (z.B. 6MT10a).

Die erste Ziffer steht für die Abteilung (5 = Abteilung Informatik).
Die folgenden zwei Buchstaben stehen für den Unterrichtsschwerpunkt (IA = Applikationsentwicklung, IS = Systemtechniker, MT = Technische Matur).
Danach folgt das Startjahr mit zwei Ziffern (z.B. 10 für den Start im 2010).
Das letzte Zeichen dient lediglich zur eindeutigen Identifikation der Klassen und beinhaltet keinerlei Rangfolge oder dergleichen.

Anzahl Schultage
An der BBW haben alle Lernenden, ob BMS oder nicht, während vier Jahren zwei Schultage, einen Fachtag und einen ABK bzw. BMS Tag. Im letzten Schuljahr endet der Fachtag allerdings bereits in den Frühlingsferien.

Gemäss Lektionentafel für die schulische und überbetriebliche Bildung des Reglements über den Vollzug der beruflichen Grundbildung Informatikerin/Informatiker des Kantons Zürich sind für eine Systemtechnik- oder Applikationsentwicklungs-Lehre 2520 Lektionen als Minimalanzahl definiert. Für die freie Profilbildung und Freikurse sind zusätzliche 360 Lektionen möglich, was eine maximale Lektionenzahl von 2880 Lektionen ergibt. Pro Lehrjahr ergibt dies also 720 Lektionen, was genau zwei Schultagen à 9x40 Lektionen entspricht.
Die freie Profilbildung und Freikurse setzen wir an der BBW für eine breitere betriebswirtschaftliche Ausbildung sowie für den Englisch-Zertifikatskurs ein. Letzterer wird als Freifach geführt und umfasst 200 Lektionen. Bei den Absolventen im 2010 haben 75% den Kurs besucht und am Schluss die FIRST-Prüfung absolviert.

Wir sind überzeugt, dass gute BWL- und Englischkenntnisse für künftige InformatikerInnen sehr wichtig sind, weshalb wir an der BBW einen grossen Teil des Bereichs "Freie Profilbildung und Freikurse" ausschöpfen.

Modulprüfungen
Jedes Modul wird mit einer Modulprüfung abgeschlossen. Die Vornoten aus dem Modul und die Prüfungsnote der Modulprüfung ergeben dann die Modulnote, welche im Zeugnis erscheint. Meistens zählt die Vornote und die Modulprüfungsnote je zur Hälfte, Die Vornote wird auf Zenhtel gerundet, die Modulprüfungsnote auf Halbe, die Modulnote wiederum wird auf Halbe gerundet.
Hier ein Beispiel: Vornote 4.8 und Modulprüfung 4.5 ergibt eine Modulnote von 4.5.

Eine Lehrabschlussprüfung, wie sie in anderen Berufen durchgeführt wird, gibt es bei den Informatikern ausser in der Allgemeinbildung nicht. Jede Modulprüfung ist teil des Lehrabschlusses und somit ein Teil des Fähigkeitsausweises. Wann die Modulprüfungen statt finden, wird den Lernenden jeweils frühzeitig mitgeteilt. In der Regel wird die Modulprüfung am Ende des Moduls durchgeführt.

Urlaubsgesuche, welche sich mit Modulprüfungen überschneiden, können nicht bewilligt werden.

Massgebend sind in jedem Fall die Regelungen unter Interne Dokumente.