An der Berufsmaturitätsfeier hat Kantonsrätin Chantal Galladé zum politischen Engagement aufgemuntert
Zuerst heizte das Van-Dekken-
Quintett rockig ein, später war die Reihe an der SP-Kantonsrätin Chantal Galladé anlässlich der Berufsmaturitätsfeier im Anton-Graff-Haus, wo sich die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen, Angehörige und die Lehrerschaft versammelt hatten. Verabschiedet wurden von Armin Ehrensperger, Leiter der Berufs- maturitätsschule an der Gewerblich- Industriellen Berufsschule Winterthur (GIBW), sechs berufsbegleitende Klassen und zwei Gruppen beim Jahreskurs. |
Chantal Galladé, SP-Kantonsrätin und Mitglied Aufsichtskommission der GIBW, präsentierte die informellen Resultate einer kleinen Umfrage, die sie beim Abschlussjahrgang durchgeführt hatte. Das Verdikt über die Berufsmittelschule reichte von «langweilig» bis «interessant». Kritisiert wurde auch die düstere und ungemütliche Atmosphäre im Anton-Graff-Haus. Aber wirklich in Fahrt kam die Bildungspolitikerin, als sie sich mit den Erwartungen der Absolventen an Politik und Wirtschaft beschäftigte. Sie unterstütze deren Kritik, aus- gerechnet im Bereich der Bildung sparen zu wollen.
|
Eine Politik, welche die Steuern senke und deshalb den Sparhebel ansetzen müsse, sei unglaubwürdig, meinte Galladé. Im Anschluss an diese «letzte Staatskundelektion» (Ehrensperger) konnte der stellvertretende BMS-Leiter Walter Häsli zum wichtigsten Akt der Feier schreiten: die Erfolgs-bilanz verkünden und gratulieren: 138 waren zur Schlussprüfung angetreten, 127 haben bestanden und erhalten den eidgenössischen Berufsmaturitätsausweis.(am) Beste Leistungen: Romeo Maffeo und Christoph Meier(beide 5,5), Markus Thomann und Martin Wilhelm (beide 5,4). |